Jan Wohlleben

 

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Seit nunmehr neun Jahren bereitet sich Jan Wohlleben auf das wohl bedeutendste Erlebnis, unvergesslichste Abenteuer und größte Herausforderung seines Lebens vor.

20 MONATE / 7 KONTINENTE / 48 LÄNDER – MÖGLICHST OHNE FLUGZEUG

Nicht wissend was ihn erwartet: „Begegnungen – Ängste – Hoffnungen“, ist er auf der Suche nach Menschen, die trotz kultureller und ethnischer Unterschiede zu den grundlegenden Fragen des Lebens ähnliche Vorstellungen haben.

„Take-a-Walk“ – ein Gedanke, entsprungen aus den gesellschaftlichen Widersprüchen und Handlungen unserer Zeit. Eine Zeit, in der Fremdenhass wieder vermehrt geschürt und Ängste ausgenutzt werden, um ökonomische und machtpolitische Vorteile für Einzelne zu generieren.

Seine übergeordnete These dazu lautet: „Wir haben mehr gemeinsam, als uns trennt.“ Diese Erkenntnis soll den Menschen Zuversicht vermitteln und um Verständnis für das „Fremde“ werben.

Fotografisch und filmisch festgehalten, katalogisiert und nach seiner Rückkehr aufbereitet. Folgen Sie gemeinsam mit uns seinen Spuren unter:


Facebook: www.facebook.com/jan.wohlleben
Instagram: www.instagram.com/jan.wohlleben

TAKE A WALK – sponsored by Fotohaus Klinger – Logo

Allgemeines:


Name
  • Jan Wohlleben
Geburtstag und -ort
  • 11.08.1987 in Rostock
Wohnort
  • Leipzig
Beruf
  • Sportmanager

Persönliche Ziele:


  • Weltumrundung möglichst ohne Flugzeug
  • Dokumentation der Reise durch Film & Fotografie
  • Gesund und munter wieder kommen

Warum ist Fotografie auf deinem Weg so bedeutsam?


  • Die Fotografie ist natürlich ein tolles Medium um Momente, Stimmungen und Erinnerungen festzuhalten. Gleichzeitig kann man sich mit der modernen Kameratechnik natürlich richtig austoben, ganz viel probieren und kreativ sein. Für mich bietet sich dadurch die tolle Möglichkeit, auch Verwandte und Freunde an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Jan’s Gedanken vor seiner Reise (PDF)

Ein Newcomer aus der Berliner Musikszene sorgt für die richtige musikalische Untermalung.

Om Mani Padme Hum von „Theshithitsthefan“ ist speziell der Episode Nepal gewidmet und nimmt euch mit in die Gebirgszüge des Himalaya.

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Prolog

Immer wenn du dich für einen Weg entscheidest, entscheidest du dich gleichzeitig gegen alle anderen Wege.


So ist es nun soweit, diesem einen Weg zu folgen, den ich schon lange gehen möchte. Am Anfang weiß ich natürlich nicht, wie der Weg aussehen wird. Ich weiß nicht, ob er breit oder schmal, fest oder rutschig, gradlinig oder voller Kurven sein wird.  Aber genau das macht den Reiz aus, loszugehen und nachzuschauen.

Bin ich frei von Erwartungen,
an das, was vor mir liegt,
dann treibe ich,
bin mit all meinen Sinnen im Moment,
schätze das wert,
was auf mich trifft.

Let’s take a walk.

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1. Etappe

Neubrandenburg – Tallinn (02.08.2016 – 13.08.2016)

Mit dem Kästchen um den 2. August 2016 im Wandkalender ist nun der Tag gekommen, den ich für den Start der großen Reise auserkoren habe. Jedoch bin ich bei aller Vorbereitung nicht darauf vorbereitet, dass ich an diesem Morgen nochmal aussortieren muss. ... weiterlesen

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2. Etappe

Russland – Как сказать (13.08.2016 – 04.09.2016)

Nach dem Abschied von Hannes, Jana und Ivo, begeben wir uns zum Hafen-Terminal, um auf unsere Fähre nach Sankt Petersburg zu gelangen. Andre und ich checken ein und haben sogar ein Abteil für uns alleine. Wir freuen uns darauf, das Schiff zu erkunden ... weiterlesen

3. Etappe

Mongolia – Weite unter dem blauen Meer (04.09.2016 – 15.09.2016)

Ich sitze im Speisewagen des Zuges nach Ulan Bator und genieße die letzte Portion russische Pelmeni. Diese kleinen, mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen sind echt verdammt lecker und absolut bekömmlich. Mir gegenüber sitzt Josh, ein Lebenskünstler aus New York. ... weiterlesen

 

4. Etappe

China – Nieh Hao, von Mauern und Wegen (15.09.2016 - 11.10.2016)

Ich sitze wieder mal im Zug und meine Magenschmerzen aus der Mongolei sind leider wieder zurückgekehrt. Ich versuche dennoch die Fahrt zu genießen und als mir eine der drei netten Belgierinnen aus meinem Zugabteil eine wasserlösliche Schmerztablette gibt, ... weiterlesen

5. Etappe

Nepal – Wo ich gehe und stehe (Teil 1)

Ich schaue aus dem Fenster und bin vom Anblick des Himalaya-Massivs gefesselt. Die Spitzen der 8000er durchdringen die Wolkendecke und begründen eine eigene Welt, fernab jedweder Zivilisation. Monumental steht sie vor mir. ... weiterlesen

5. Etappe

Nepal – Wo ich gehe und stehe (Teil 2)

Pass-Tag. Es ist 4:15 Uhr und der Wecker klingelt. Verschlafen und rasch gehen wir durchs Dunkel der Nacht von unserem Zimmer rüber ins Gasthaus. Einige andere Wanderer sind schon wach, einige sind sogar schon losgelaufen. ... weiterlesen

6. Etappe

Indien – „Intensive Schönheit“ (Teil 1)

Ich schwanke von links nach rechts und wieder zurück. Ich wippe nach vorne und nach hinten. Von draußen grüßt die pechschwarze Nacht und gelegentliches Hupen erinnert mich daran, dass ich im Bus von Kathmandu nach Varanasi sitze. Eigentlich versuche ich zu schlafen, ... weiterlesen

6. Etappe

Indien – „Intensive Schönheit“ (Teil 2)

Am nächsten Morgen genießen wir unser Frühstück im Hostelgarten. Als ich jedoch die Zeitung lese, stockt mir der Atem. Auf der Bahnstrecke, die wir am Vortag gefahren sind, ist etwa zwei Stunden nach uns, nahe der Stadt Kanpur, aufgrund der maroden Gleise, ein Zugunglück geschehen. ... weiterlesen